Angst - Panikattacken


Grundsätzlich ist Angst eine gesunde und völlig richtige Reaktion des Körpers. Sie hat die Aufgabe, uns zu schützen.

Jedoch kann die Angst entgleisen, so stark werden, dass man nicht mehr mit ihr umgehen kann.

Manchmal steigert sie sich zu einer Panikattacke, die bis zu einer Handlungsunfähigkeit führen kann.


Was lösen die folgenden Worte bei Ihnen aus?

  • Schulische Prüfungen
  • Fahrschule
  • Vortrag oder Präsentation vor anderen Personen
  • Flugreisen
  • Enge Räume, Lift, Tunnel, öffentliche Verkehrsmittel
  • Kinosaal
  • Tiere wie z.B. Hunde

 

Symbol für die Angst und Panik, welche aus heiterem Himmel kommen kann. Eine Drachenfigur mit Schwert vor einem blauen Himmel.
Wenn es aus heiterem Himmel kommt.


Für viele Menschen gehören diese Situationen zum normalen Leben, bei anderen hingegen lösen sie ein ungutes und/oder stessverbundenes Gefühl aus. Wird die Angst zu gross, versucht man solchen Situationen auszuweichen oder die Angst in den "Griff" zu bekommen, indem man sie zu unterdrücken versucht.

Diese Vermeidungsstrategie ist verständlich, kann für einen selbst oder für die Familie aber einschneidend werden.

Beispiel Flugangst:

Sie wollen in die Ferien fliegen, aber schon Wochen vorher reagiert Ihr Körper. Während dem Flug empfinden Sie nur noch Angst. Die Ferien selbst können Sie gar nicht geniessen, denn Sie denken mit Unbehagen an den Rückflug.


Ziel der Sitzung:

Die Angst besser Verstehen und anders damit umgehen. Wieder im Fluss des Lebens sein, wie dieser Wasserfall.
Wieder im Fluss des Lebens sein.

Die Angst und die Panikattacken verstehen lernen. Wie, Wo und Wann ist sie entstanden.

Warum reagiert der Körper z.B. auf folgende Weise?

  • Der Puls wird schneller
  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Kein klarer Kopf, Leere
  • Druck auf der Brust
  • Hautausschlag

Warum reagiert die Psyche auf z.B. folgende Weise?

  • Mit Angst und Panik
  • Dem Gefühl ausgeliefert zu sein
  • Mit negativen Gedanken wie:"Ich kann das nicht oder bestehe die Prüfung sowieso nicht"
  • Mit Abwehrreaktionen, der Situation ja nicht begegnen müssen.


Panikattacken und Ängste können ein Symptom eines Traumas sein und sind oftmals ineinanderfliessende Themen, welche ähnlich erlebt werden.



Das Verstehen ist Zentral

Es gibt einem die Sicherheit, welche man braucht um die Angst abzuschütteln, mit ihr umzugehen und der Panik anders zu begegnen.

"Ich bestimme wieder über mein Leben und kann meinem Körper wieder vertrauen"


Rachel Maerki
Rachel Maerki
Lawrence Landolt
Lawrence Landolt